Pressemitteilung | 05.02.2026

Zustände im Studierendenwerk: Wenn es der Freistaat nicht tut, muss die Stadt handeln

Schimmel in der Gemeinschaftsküche, in den Bädern, Wasserschäden und Putz, der von der Decke bröckelt: Diese Zustände aus Wohnheimen des Studierendenwerks in der Schwere-Reiter-Straße, Heiglhofstraße, Sauerbruchstraße und Studentenstadt sind erschreckend. Zuständig für diese Wohnanlagen ist der Freistaat Bayern. Doch die Stadt kann nicht tatenlos zusehen: Denn hier geht es um gravierende Mängel, die die Gesundheit und das Wohlbefinden der betroffenen studentischen Mieter*innen gefährden.

Die Fraktion Die Grünen/Rosa Liste/Volt fordert deswegen, dass sofort gehandelt wird. Die Stadtverwaltung, insbesondere das Gesundheitsreferat, muss unverzüglich gegen die Missstände in diesen Problemimmobilien vorgehen. Das Studierendenwerk muss angewiesen werden, die gesundheitsgefährdenden Schäden zu beseitigen. München kann nicht untätig zusehen, sondern muss die rechtlichen Möglichkeiten vollumfänglich ausnutzen, um auszugleichen, was der Freistaat seit Jahren versäumt: Seine Mieter*innen zu schützen!

Dominik Krause, 2. Bürgermeister: „Die Bilder von den verschimmelten Wohnbereichen machen mich fassungslos. Die CSU-Staatsregierung lobt sich permanent für ihre exzellenten Universitäten und lässt die Studierenden gleichzeitig in Bruchbuden hausen. Das ist ein inakzeptabler Umgang mit jungen Menschen, die auf dem überhitzten Immobilienmarkt kaum Möglichkeiten haben, umzuziehen. Die CSU-Staatsregierung muss jetzt sofort die Gesundheitsgefahren durch den Schimmelbefall beseitigen und Geld für eine Sanierung der Unterkünfte zur Verfügung stellen. Ich habe gleichzeitig das Gesundheitsreferat gebeten, alle rechtlichen Möglichkeiten zu prüfen, um eine Instandsetzung notfalls rechtlich anzuordnen.“