Reichenbachbrücke Visualisierung

Pressemitteilung | 26.02.2026

Zu Fuß zur Isar und zurück: Mehr Platz für Fußgänger*innen auf der Reichenbachbrücke

Bei schönem Wetter wird es oft eng auf der Reichenbachbrücke. Dabei kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen zwischen Radfahrenden und Fußgänger*innen. Das will die Fraktion Die Grünen/Rosa Liste/Volt zukünftig verhindern und fordert, mehr Platz für Fußgänger*innen auf der Reichenbachbrücke zu schaffen.

Die Temperaturen steigen und viele Münchner*innen steigen auf ihr Radl oder sind zu Fuß unterwegs. Besonders die Reichenbachbrücke, die die Isarvorstadt mit der Au verbindet, wird dann intensiv genutzt. Doch müssen sich hier Radfahrende und Fußgänger*innen den engen Raum neben der Fahrbahn teilen. Das hat in den letzten Jahren immer wieder für gefährliche Situationen und Kollisionen gesorgt. Gerade Familien überqueren die Brücke häufig mit einem unsicheren Gefühl, wenn sie auf dem Weg zum nächsten Spielplatz oder zur Isar sind.

Besonders großer Handlungsbedarf besteht auf der Südseite der Brücke. Im Idealfall sollte hier bis zum Sommer eine Lösung gefunden werden. Deshalb fordert die Fraktion die Grünen/Rosa Liste/Volt, dass das Mobilitätsreferat, gemeinsam mit der MVG und dem Baureferat mehr Platz für Zufußgehende auf der Südseite schaffen soll. Dafür soll der Radverkehr auf der Fahrbahn geführt werden. Für Autofahrer*innen bleibt weiterhin eine Spur Platz. Das wäre schnell und kostengünstig umsetzbar. Auf Höhe des Isarabgang soll in einem ersten Schritt der Radweg wie bisher auf den bestehenden Radstreifen zurückgeführt werden.

Gudrun Lux, mobilitätspolitische Sprecherin Die Grünen/Rosa Liste/Volt: „Auf der Reichenbachbrücke kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen zwischen Radfahrenden und Fußgänger*innen. Besonders bei schönem Wetter ist der vorhandene Platz für alle zu knapp. Wir wollen, dass sich alle auf der Reichenbachbrücke sicher bewegen können, auch Familien mit kleinen Kindern. Wenn künftig auf der Fahrbahn geradelt wird, haben Fußgänger*innen automatisch mehr Platz. Und günstig und schnell umsetzen lässt sich das Ganze ebenfalls.“