Antrag | 08.08.2019

Vierteiliges Antragspaket zur Aufwertung des Freizeitsportangebots

P R E S S E M I T T E I L U N G

Viele Münchnerinnen und Münchner nutzen die Angebote des Freizeitsportprogramms und treiben Sport ohne Mitglied in einem Sportverein zu sein und dort regelmäßig am Training teilzunehmen. Doch bei der Organisation und Planung des Freizeitsports ist die Stadt nicht auf der Höhe der Zeit. Stadträtin Jutta Koller beantragt daher, das Freizeitsport-Angebot dem digitalen Zeitalter anzupassen. Zu diesem Zweck sollen auf der entsprechenden Website der Stadt sowie auf einer zu entwickelnden App Bezahlfunktionen, Ticketeinlösungen und eine Darstellung aller Angebote in einer Karte mit verschiedenen Filterfunktionen (nach Wochentag / Uhrzeit / Stadtbezirk / Sportstätte / Sportart) angeboten werden.

Jutta Koller: „Um den Freizeitsport digital erschließen zu können, müssen entsprechende Angebote bereitgestellt werden. Eine übersichtliche Website und eine leistungsfähige App mit Bezahlsystem sind heutzutage Standard und sollten gut in das bestehende städtische Angebot integrierbar sein. Eine multifunktionale Karte mit Filtermöglichkeiten ermöglicht es allen, gezielt die passenden Angebote zu finden.“

Koller setzt sich außerdem dafür ein, mehr inklusive Sportmöglichkeiten anzubieten. Jutta Koller: „Bisher gibt es nur wenige Angebote, die für Menschen mit Behinderung nutzbar sind. Und diese Angebote richten sich auch nicht dezidiert an diesen Nutzerkreis, sondern sind lediglich geeignet für Menschen mit bestimmten Behinderungen. Es fehlt jedoch an Angeboten, die ganz explizit auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung zugeschnitten sind.“

In einem weiteren Antrag fordert Koller die Ausweitung des Freizeitsportangebots auf weitere Sportarten und Trainingszeiten – ohne dass dies zu Lasten der Angebote der Münchner Sportvereine geht. Jutta Koller: „Wichtig ist vor allem, passgenaue Freizeitsportangebote für die Nutzerinnen und Nutzer in den einzelnen Stadtquartieren zu schaffen. Ziel dabei ist, lange Wege zu vermeiden, damit die Menschen ihrem präferierten Sport in ihrer näheren Umgebung nachgehen können.“