Die Stadt braucht mehr Bolzplätze und Sportflächen im öffentlichen Raum

P R E S S E M I T T E I L U N G

Der Erhalt und Ausbau von Bolzplätzen und anderen öffentlichen Spiel- und Sportflächen sind das Ziel eines siebenteiligen Antragspaket der Grünen – Rosa Liste.

Fraktionsvorsitzende Katrin Habenschaden hob zur Begründung die Bedeutung gemeinsamer sportlicher Aktivitäten nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für den sozialen Zusammenhalt hervor: „Die Stadt wächst, und die Sport- und Freizeitinfrastruktur muss mitwachsen. An vielen Stellen in der Stadt – vor allem in den dicht besiedelten und dicht bebauten Innenstadtvierteln – gibt es nur wenige öffentliche Sportflächen, die schon jetzt stark frequentiert sind. Nicht alle wollen Mitglied in einem Sportverein sein und in manchen Vierteln nehmen Sportvereine – häufig ebenfalls aus Platzmangel – keine weiteren Kinder auf. Bolz- Sport- und Bewegungsflächen bieten daher für viele gerade junge Leute die einzige Möglichkeit der sportlichen Betätigung nach Lust und Laune.
Außerdem sind Bolzplätze und andere Sport- und Bewegungsflächen wichtige Orte der städtischen Integration und Inklusion: Am Bolzplatz kann jeder mitspielen – egal wie jung oder alt, egal aus welchem Teil der Welt und verkörpern damit auf ihre Weise die Weltoffenheit unserer Stadt. Wie wichtig diese Spielflächen sind, kann man an dem Proteststurm erkennen, der jedes Mal losbricht, wenn einer einem Bauprojekt zum Opfer fallen soll. Die Stadt muss es sich daher zur Aufgabe machen, nicht nur die bestehenden Bolzplätze und Bewegungsflächen zu erhalten, sondern auch neue zu schaffen.“

Entsprechend fordert die grün-rosa Stadtratsfraktion zunächst eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Bolzplätze und öffentlichen Sportflächen sowie deren Darstellung auf einem interaktiven digitalen Stadtplan (>>>hier).

Deren Schutz vor Bebauung und die Schaffung neuer Plätze ist der Inhalt von Antrag II (>>>hier).

Antrag III befasst sich mit der Schaffung von Sportflächen auf Dächern (>>>hier).

Antrag IV fordert Konzepte zu einer Gestaltung von Bolzplätzen, die vermehrt auf die Bedürfnisse von Mädchen und Frauen eingehen – beispielsweise durch die Schaffung von Tischtennisanlagen oder Klettermöglichkeiten (>>>hier).

Weitere Anträge schlagen vor, auf ausgewählten, gut angebundenen Bolzplätzen kostenloses Training anzubieten (>>>hier) und zu prüfen, wo Bolzplätze (Asphalt / Tartan) und Sportflächen (Asphalt / Beton) entsiegelt und durch Naturrasenplätze ersetzt werden können (>>>hier).

Der siebte Antrag widmet sich der Schaffung von speziellen Spiel- und Sportflächen für ältere Menschen (>>>hier).