Radschnellweg kommt – Grüne fordern Rücksicht für ÖPNV und Baumschutz

P R E S S E M I T T E I L U N G

„Im Grundsatz richtig, aber noch nicht ausgereift“ ist nach Worten von Grünen-Fraktionschefin Katrin Habenschaden das Vorhaben der Stadt zum Bau des Radschnellwegs München Nord, das morgen im Planungsausschuss beraten wird. Die Grünen – rosa liste fordern in einem Änderungsantrag an den Knotenpunkten „insbesondere die Zuverlässigkeit des ÖPNV (…) zu berücksichtigen“ und zu prüfen, welche Optimierungsmöglichkeiten an den Ampelschaltungen noch bestehen. Die Stadtverwaltung wird aufgefordert, Varianten zu erarbeiten, die die Zielkonflikte des Radschnellwegs mit den Belangen des ÖPNV und des Baumschutzes aufzeigen und verschiedene Lösungen vorschlagen.
Katrin Habenschaden: „Wir stehen zu dem Projekt eines Radschnellwegs in den München Norden. Dies ist ein wichtiger Baustein für die Förderung des Radverkehrs und damit für die Verkehrswende in München insgesamt. Der Stadtrat wird aber einstweilen noch nicht über die Einzelheiten entscheiden. Es ist klar, dass auch der ÖPNV und der Baumschutz höchste Priorität genießen und dies in den Plänen berücksichtigt werden muss. Jetzt ist es Zeit, den öffentlichen Raum neu zu verteilen – zugunsten aller Verkehrsmittel, die mit den Zielen des Klimaschutzes besser zu vereinbaren sind.“