Gemütlich, urig und mit einem vielfältigen Kulturprogramm für Jung und Alt: So lieben die Münchner*innen ihre Oide Wiesn. Damit diese besondere Atmosphäre erhalten bleiben kann, setzt sich die Fraktion Die Grünen/Rosa Liste/Volt dafür ein, dass die Oide Wiesn künftig jährlich stattfinden kann. Außerdem soll fraktionsübergreifend erarbeitet werden, wie diese wichtige Veranstaltung noch besser gemacht werden kann.
Das Kulturprogramm ist das Herzstück der Oidn Wiesn. Hier hat sich die Fraktion bereits in der Vergangenheit für eine Stärkung bei den Bewerbungskriterien eingesetzt. In diese Richtung soll nun entschlossen weitergedacht werden. Es soll erarbeitet werden, wie das Kulturprogramm künftig so im Bewertungssystem bei der Zeltvergabe einfließen kann, dass die musikalische Vielfalt erhalten und sogar noch gesteigert werden kann. Wichtig dabei auch: Wie kann München dabei Inklusion leben? Bands, in denen Menschen mit Handicap auftreten, sind eine Bereicherung für das Programm auf der Oidn Wiesn. Die Verwaltung soll ein Konzept erarbeiten, wie solche Auftritte möglich gemacht werden können, ohne dass es sich negativ auf die Bepunktung des jeweiligen Kulturprogramms auswirkt.
Ein inklusiver Zugang zur Oidn Wiesn muss auch ganz praktisch gewährleistet sein: das bedeutet, er muss barrierefrei möglich sein, und zwar ganz grundsätzlich und ohne, dass die betroffenen Menschen lange warten müssen.
Da all das grundlegende Überlegungen für die Oide Wiesn sind, will die Fraktion, dass diese Fragen fraktionsübergreifend diskutiert werden. Dafür ist der Interfraktionelle Arbeitskreis Oktoberfest (IFAK) der richtige Ort.
Anja Berger, Wiesnstadträtin: „Mit der Oidn Wiesn haben wir auf dem Oktoberfestgelände einen ganz besonderen Ort geschaffen, an dem sich viele Menschen wohlfühlen – auch solche, die das Festgelände ansonsten eher meiden würden. Und genau das soll die Wiesn sein – ein Volksfest für alle. Wir wollen deshalb dafür sorgen, dass die Oide Wiesn jedes Jahr fester Bestandteil des Oktoberfestes wird und für die Münchner*innen ein attraktives Fest bleibt: mit mehr Inklusion, einem noch vielseitigeren Kulturprogramm, einfacheren Zugängen und mehr Barrierefreiheit. Das müssen wir fraktionsübergreifend und fernab von Wahlkampfgetöse diskutieren, in dem Gremium, das wir extra dafür geschaffen haben. Und dafür setzen wir uns ein!“