Pressemitteilung | 09.12.2021

Mehr Wohnungen für wohnungslose und bleibeberechtigte Münchner*innen

Seite 2010 hat sich die Anzahl wohnungsloser Menschen in München mit jetzt 9.000 Menschen, davon 2.125 anerkannte Geflüchtete, mehr als verdreifacht. Ihre Verweildauer in Unterkünften wird immer länger, weil es auf Grund der Wohnungsknappheit immer schwieriger wird, ihnen in München eine Wohnung zu vermitteln. Besonderen Handlungsbedarf gibt es bei Familien. Deren Verweildauer ist umso länger, je mehr Kinder im Haushalt sind, weil es immer weniger bezahlbare größere Wohnungen gibt. Entwicklungsdefizite der Kinder sind die Folge.

Die Fraktion Die Grünen – Rosa Liste will daher die Vermittlungsmöglichkeiten  verbessern. Ein gemeinsamer Antrag der Grünen mit der SPD/Volt-Fraktion sieht vor, den Verteilungsschlüssel bei Belegrechtswohnungen – dies sind Wohnungen der städtischen Wohnungsbaugesellschaften, die aus der Sozialbindung gefallen sind – zugunsten der wohnungslosen bzw. bleibeberechtigten Haushalte zu ändern. Vom Kontingent der städtischen Dienstkräfte (50%) und der Eigenbelegung durch GWG und GEWOFAG (15%) werden jeweils 5%, also insgesamt 10 % umgewidmet. Der Antrag wurde heute im Sozialausschuss beraten, der formale Beschluss wird wegen der Pandemielage erst im Januar gefasst werden, kann aber wegen allgemeiner Zustimmung als sicher gelten.

Dazu sagt Stadtrat Bernd Schreyer: „Das bedeutet, dass die Stadt jährlich ca. 160 Wohnungen, davon mindestens 50 größere 3-5 Zimmer-Wohnungen für Familien, zusätzlich über Direktbelegungen vergeben kann. Davon werden ca. 450 Menschen profitieren, die zum Teil schon seit langer Zeit in Unterkünften untergebracht sind – darunter viele Kinder. Neben den erhebliche Anstrengungen, die die Stadt unternimmt, um neuen Wohnraum zu schaffen, ist dies für Benachteiligte am Wohnungsmarkt eine spürbare Erleichterung.“

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Seite 2010 hat sich die Anzahl wohnungsloser Menschen in München mit jetzt 9.000 Menschen, davon 2.125 anerkannte Geflüchtete mehr als verdreifacht. Ihre Verweildauer in Unterkünften wird auf Grund schwindender Vermittlungsmöglichkeiten auf dem Münchner Mietwohnungsmarkt immer länger. Besonderen Handlungsbedarf gibt es bei Familien. Deren Verweildauer wird umso länger je mehr Kinder im Haushalt sind, weil größere bezahlbare Wohnungen zunehmend fehlen. Entwicklungsdefizite der Kinder sind die Folge.

Der Fraktion Die Grünen – Rosa Liste, unterstützt durch die SPD/Volt-Fraktion ist es durch einen Antrag und nun durch den heutigen Beschluss im Sozialausschuss gelungen, die Vermittlungsmöglichkeiten zu verbessern. Der Verteilungsschlüssel bei Belegrechtswohnungen, also Wohnungen der städtischen Wohnungsbaugesellschaften die aus der Sozialbindung gefallen sind, wird zugunsten der wohnungslosen/bleibeberechtigten Haushalte verbessert. Vom Kontingent der städtischen Dienstkräfte (50%) und der Eigenbelegung durch GWG und GEWOFAG (15%) werden jeweils 5%, also insgesamt 10 % umgewidmet.

Bernd Schreyer: „Das bedeutet, dass mit zusätzlich jährlich ca. 160 Wohnungen über Direktbelegungen aus den Unterkünften, davon mindestens 50 größeren 3-5 Zimmer Wohnungen für Familien, ca. 450 Menschen, darunter vielen Kindern, ein unmittelbares Wohnungsangebot und damit die Beendigung ihrer prekären Lage gegeben werden kann. Neben unseren weiteren Bemühungen mehr bezahlbare Wohnungen – auch für Benachteiligte am Wohnungsmarkt – zu schaffen ein großer Erfolg.“