Pressemitteilung | 23.07.2026

Mehr Wohnraum für junge Erwachsene

Die Mieten sind hoch, die finanziellen Mittel vieler junger Erwachsener begrenzt. Der Traum von der ersten eigenen Wohnung ist für Berufseinsteiger*innen in München häufig schwer zu verwirklichen. Heute hat der Sozialausschuss beschlossen, das Programm „StarterWohnen“ mit einem erweiterten Konzept umzusetzen. Das Programm bietet dauerhaften, bezahlbaren Wohnraum für junge Menschen zwischen 18 und 32 Jahren.

„StarterWohnen“ eröffnet Berufsanfänger*innen zwischen 18 und 32 Jahren durch ein besonderes Belegungsverfahren die Chance auf die erste eigene Wohnung. Besonders berücksichtigt werden junge Menschen in Mangelberufen der öffentlichen Daseinsvorsorge und freien Wohlfahrtspflege. Dazu zählen zum Beispiel Alten- und Krankenpfleger*innen oder Beschäftigte in der Abfallentsorgung.

Auch für weitere Gruppen, die es auf dem Münchner Wohnungsmarkt schwer haben, sollen Plätze geschaffen werden: Bewohner*innen aus Jugendhilfeeinrichtungen, junge anerkannte Geflüchtete und ehemalige Bewohner*innen von „AzubiWohnen“.

Die Wohnungen von „StarterWohnen“ sollen bewusst mit kleinen, einfachen Grundrisstypen konzipiert werden. Geplant sind 1-Zimmer-Wohnungen mit bis zu 30 m² Wohnfläche sowie 2-Zimmer-Wohnungen mit bis zu 45 m² Wohnflächen. In Einzelfällen werden auch 3-Zimmer-Wohnungen mit bis zu 60 m² für junge Familien aus der Zielgruppe angeboten.

Die Mietverträge von „StarterWohnen“ sollen grundsätzlich unbefristet abgeschlossen werden. Wichtig ist, dass die jungen Erwachsenen die Miete selbstständig mit ihrem Einkommen bezahlen können. Dabei sollen die Preise sozialverträglich bleiben: „StarterWohnen“ ist im preisgedeckelten Mietwohnungsbau des Programms KMB sowie im eigenfinanzierten Wohnungsbau der Münchner Wohnen verankert.

Clara Nitsche, Fraktionsvorsitzende die Grünen-Rosa Liste: „Junge Erwachsene haben es auf dem angespannten Münchner Wohnungsmarkt besonders schwer. Mit ,StarterWohnen‘ unterstützen wir Berufsanfänger*innen dabei, auf dem Münchner Wohnungsmarkt Fuß zu fassen. Uns ist wichtig, unterschiedliche Zielgruppen zu berücksichtigen – zum Beispiel Berufseinsteiger*innen aus dringend benötigten Berufen, junge anerkannte Geflüchtete oder Bewohner*innen aus Jugendhilfeeinrichtungen. Erste Pilotprojekte sind bereits gestartet: In der Hochmuttinger Straße können noch in diesem Jahr die ersten Bewohner*innen einziehen. Auch in Freiham entstehen bis 2029 insgesamt 40 Wohnungen für ,StarterWohnen‘ zusammen mit ,Azubiwohnen‘.‘“