Pressemitteilung | 22.04.2026

Mehr Schulwegsicherheit an der Martin-Luther-Straße

Ein guter Tag für die Schulwegsicherheit: Die Martin-Luther-Straße bekommt endlich dauerhafte Rad- und Fußwege! Das hat der Mobilitätsausschuss heute einstimmig auf den Weg gebracht.

Bereits seit zwei Jahren läuft an der Martin-Luther-Straße ein Verkehrsversuch mit gelben Markierungen. Nun hat der Stadtrat beschlossen, den Straßenabschnitt baulich umzusetzen – und das zu deutlich reduzierten Kosten. Das Referat geht von Kosten zwischen 0,8 und 1,3 Millionen Euro aus. Die Trottoirs werden fast genauso breit bleiben wie bisher, daran anschließend entstehen 2,30 Meter breite Radwege mit einem zusätzlichen Sicherheitsabstand zum Autoverkehr. Außerdem werden südlich der Weinbauernstraße auf der Westseite zwischen Fahrbahn und Sicherheitsstreifen abwechselnd Bäume gepflanzt (insgesamt zehn) und Längsparkplätze (insgesamt 14) errichtet.

Im Rahmen des Verkehrsversuchs hat das Mobilitätsreferat geprüft, wie der Verkehr unter den neuen Voraussetzungen fließt und ob der neue Radweg angenommen wird. Dabei zeigte sich: Die Giesinger*innen fahren hier dank neuer Infrastruktur inzwischen lieber mit dem Rad entlang. Außerdem bringt die „neue“ Martin-Luther-Straße ein wichtiges Plus an Sicherheit. Denn in direkter Nachbarschaft gibt es zwei Schulen, eine Kita, eine Kirchengemeinde und weitere Sozial- und Bildungseinrichtungen. Gleichzeitig konnte gezeigt werden, dass auch der Autoverkehr weiterhin gut fließt.

Der heutige Beschluss macht dieses Giesinger Verkehrsprojekt komplett: Die Arbeiten am direkt an die Martin-Luther-Straße anschließenden Giesinger Berg haben bereits Mitte März begonnen. Innerhalb eines Jahres kommen hier bergauf getrennte Rad- und Fußwege. Wer an der Kreuzung Ichostraße/Silberhornstraße über die Straße muss, wird das künftig sicher und barrierefrei tun können.

Christian Smolka, Stadtrat Die Grünen/Rosa Liste/Volt: „Mit dem Beschluss zur Martin-Luther-Straße fügen wir das letzte Stück des Puzzles hinzu: Am Giesinger Berg haben wir bereits losgelegt und sorgen für mehr Verkehrssicherheit – was sich vor allem Familien im Viertel gewünscht haben. Auch die temporäre Markierung an der Martin-Luther-Straße ist im Viertel gut angenommen worden. Heute bringen wir endlich eine dauerhafte Lösung auf den Weg. Dass wir die Kosten für dieses Projekt nochmal deutlich reduzieren konnten, ist ein wichtiges Signal. Wir wollen mehr Verkehrssicherheit umsetzen – und dabei so pragmatisch vorgehen, dass wir der Haushaltslage gerecht werden.“