Pressemitteilung | 06.02.2026

Mehr Raum für Kreativität: Fraktion hat konkrete Pläne für die Jutier- und Tonnenhalle

Das lange Warten hat ein Ende: Die Jutierhalle wird im ersten Halbjahr 2026 fertiggestellt. Die Fraktion Die Grünen/Rosa Liste/Volt schlägt die Kreativen aus der „FatCat“ oder der „Platform“ als erste Zwischennutzer*innen vor. Darüber hinaus hat die Fraktion weitere Ideen, wie München als Kulturstandort gestärkt werden kann.

Schon vor sieben Jahren hatte der Stadtrat beschlossen, die denkmalgeschützten Jutier- und Tonnenhallen zu sanieren. Sie sollen das Herz des Kreativquartiers werden. Nach langen Bauarbeiten ist es jetzt bald so weit: Die Jutierhalle soll im ersten Halbjahr 2026 fertiggestellt werden. Die Tonnenhalle wird in zwei Jahren nutzbar sein.

Schon jetzt hat die Fraktion konkrete Vorschläge, wie es bis dahin weitergehen soll. In der Jutierhalle könnten Kreative aus der „FatCat“ oder der „Platform“ als erste Zwischennutzer*innen einziehen. Für die Tonnenhalle setzt sich die Fraktion weiterhin für ein Performing Arts Zentrum mit dem Schwerpunkt Tanz ein, das eine internationale Strahlkraft entwickeln könnte.

Darüber hinaus braucht München gezielte Förderstrategien für Kreativschaffende. In der Stadt gibt es eine aktive und vielfältige Popmusikszene. Doch steigende Kosten und fehlende Flächen stellen viele aufstrebende Popkünstler*innen vor Probleme. Deshalb soll eine Popmusikstrategie gemeinsam mit den Akteur*innen der Szene entwickelt werden.

Auch Tanzschaffende, die Eltern sind oder eine Elternschaft planen, sollen gezielt gefördert werden. Sie haben oft zusätzlichen Kosten für Reisen und Übernachtungen, häufig drohen ihnen Einkommenseinbußen oder sogar der vollständige Ausstieg aus dem Beruf. Mit gezielter Förderung kann die Stadt dafür sorgen, dass Tanzschaffende auch mit Familie im Beruf bleiben können. So werden künstlerische Laufbahnen gesichert und Talente langfristig gebunden.David Süß, kulturpolitischer Sprecher der Fraktion Die Grünen/ Rosa Liste /Volt: „Ich freue mich, dass mit der Fertigstellung der Jutierhalle wieder mehr Raum für Kreativschaffende in München zur Verfügung steht. Wir können uns gut vorstellen, dass Kreative aus der FatCat dort als erste Zwischenmieter*innen einziehen, bis die Tonnenhalle fertig ist – wenn es passt, auch gerne darüber hinaus.“