Die Sonne scheint, der Stromzähler läuft rückwärts – es scheint so einfach. Klar ist: Balkonkraftwerke machen selbst erzeugten Strom zugänglich und erschwinglich. Die Fraktion Die Grünen/Rosa Liste/Volt will Mieter*innen der städtischen Münchner Wohnen den Weg zur eigenen Solaranlage noch leichter machen.
Mit mehr als 150.000 Mieter*innen ist die Münchner Wohnen die größte Vermieterin der Stadt und entwickelt kontinuierlich neue Wohnungsbauprojekte. Dort, wo neu gebaut wird, soll die Münchner Wohnen Balkonkraftwerke gleich mitdenken. Etwa dadurch, dass Mieter*innen ihr Balkonkraftwerk unkompliziert und eigenverantwortlich beantragen und einbauen können. Dafür notwenige Außensteckdosen muss die Münchner Wohnen deswegen automatisch einplanen. Bei anderen Projekten bietet es sich gegebenenfalls an, dass die Münchner Wohnen Planung und Anbau der PV-Anlagen für das gesamte Gebäude übernimmt.
Seit Oktober 2024 haben Mieter*innen ohnehin einen gesetzlichen Anspruch auf den Installation eines Balkonkraftwerks. Das ist sinnvoll: Die Investition ist niedrig und der Effekt auf der eigenen Stromrechnung ist schnell sichtbar. Einfacher lässt sich Photovoltaik im Geschosswohnungsbau nicht ausbauen. Bevor jede Mieter*in alleine überlegt, wie sie ihren Balkon zum Kraftwerk macht, kann das die Münchner Wohnen als Vermieterin übernehmen und so eine technisch und ästhetisch einheitliche Lösung umsetzen.
Mona Fuchs, umweltpolitische Sprecherin Die Grünen/Rosa Liste/Volt: „Strom direkt vom eigenen Balkon – viele Münchner*innen nutzen das bereits. Das zeigt das hohe Interesse an unserer städtischen Förderung für Balkonkraftwerke. Wir wollen es Mieter*innen noch einfacher machen, Stromkosten zu sparen. Unsere städtische Wohnungsbaugesellschaft soll dabei mit gutem Beispiel vorangehen.“