Antrag
Die Lokalbaukommission und das Mobilitätsreferat werden beauftragt, Anwohnerparken in/auf bestehenden privaten und öffentlichen (Tief)Garagenplätzen zu ermöglichen, die dafür erforderlichen Daten zu ermitteln und in den digitalen Zwilling einzupflegen. Die Kosten sind aus der Stellplatzablöse zu erstatten.
Begründung
Die Zahl der zugelassenen PKWs in München nimmt, anders als in anderen Großstädten, weiter zu. Der Parkdruck im öffentlichen Raum steigt, da
- die PKWs weniger genutzt werden und länger unbewegt stehen bleiben
- die PKWs immer länger und breiter werden
- das illegale Gehwegparken immer weniger akzeptiert wird
- Baustellen zunehmen
- der Platz im öffentlichen Raum anders genutzt wird, beispielsweise durch Lieferzonen, Busspuren, Radwege, Baumpflanzungen,
- …
Da nicht absehbar ist, dass die PKWs weniger und kleiner werden, braucht es für diese eine Alternative. Die Möglichkeit zum Bau von Anwohnergaragen ist sehr begrenzt und aktuell durch die Stadt nicht finanzierbar.
Es ist daher, insbesondere in Gebieten mit bereits sehr hohem Parkdruck sowie absehbarer Umnutzung bestehender Stellplätze im öffentlichen Raum, sinnvoll im Bestand Alternativen zu finden.
Es gibt eine unbekannte Zahl (temporär) ungenutzter gewerblicher/öffentlicher Tiefgaragenplätze von Bürogebäuden, Hotels, etc. – auch im Innenbereich – die für Anwohnende nutzbar gemacht werden könnten. Die Zahl möglicher Flächen von Supermärkten und Lehrerparkplätzen dürfte dabei überschaubar sein.
| Fraktion Die Grünen/Rosa Liste/Volt | |
| Sibylle Stöhr Florian Schönemann Ursula Harper Christian Smolka Gunda Krauss Sofie Langmeier Angelika Pilz-Strasser Paul Bickelbacher Gudrun Lux Beppo Brem Mitglieder des Stadtrates |