Pressemitteilung | 29.07.2026

HP8 bleibt gut erreichbar – Münchens Busnetz wird neu aufgestellt

Münchens Innenstadt bekommt ein neues, leistungsfähiges Busnetz. In der Juli-Vollversammlung des Stadtrats wurde das sogenannte Anpassungsprogramm der MVG verabschiedet. Auch die beliebte Verbindung zum Kulturzentrum HP8 kann ihren dichten Takt behalten.

Wie der Fahrplan im Folgejahr aussieht, wird jedes Jahr von der MVG ausgearbeitet und vom Stadtrat verabschiedet. In diesem Jahr werden mit dem Fahrplanwechsel größere Veränderungen auf die Fahrgäste zukommen, denn die MVG hat das Busnetz für die Innenstadt grundlegend überarbeitet. Münchens Busnetz ist historisch gewachsen, die letzte Grunderneuerung liegt bereits mehr als 20 Jahre zurück. Seitdem haben sich Wohnquartiere, Arbeitswege, Freizeitorte und Erwartungen der Münchner*innen verändert. Nicht jede Linienführung ist deshalb heute noch sinnvoll. So wird beispielsweise der 52er künftig vom Tierpark über neue Haltestellen in der nördlichen Au und über den S-Bahnhalt Isartor zum Marienplatz geführt. Die Cityring-Linien werden zu den Bussen 100 und 101 zusammengefasst.

Der Bus 64 wird künftig den Linienweg der bisherigen Linie X30 bedienen, mit dem Unterschied, dass alle Haltestellen entlang der Strecke angefahren werden. Das macht den Bus für die Fahrgäste einfacher nutzbar. Besonders begrüßt die Fraktion Die Grünen – Rosa Liste, dass der 64er bis 23 Uhr mit einem dichteren Takt als ursprünglich geplant unterwegs sein wird. Das ist vor allem für Besucher*innen des HP8 eine gute Nachricht. Die Gasteig GmbH und die MVG konnten eine entsprechende Einigung über die Finanzierung erzielen.

Gudrun Lux, mobilitätspolitische Sprecherin der Fraktion Die Grünen – Rosa Liste:„Münchens ÖPNV soll auch in finanziell schwierigen Zeiten die Menschen zuverlässig von A nach B bringen. Mit dem Fahrplanwechsel bekommt Münchens Busnetz nun ein wichtiges Update. Natürlich wissen wir: Veränderungen lösen auch Proteste aus – weil gewohnte Wege, Linienführungen oder Umstiege neu geordnet werden. Mit dem vorgeschlagenen Programm erreichen wir aber ein effizienteres Busnetz, das zuverlässiger wird, wirtschaftlicher arbeitet und zugleich insgesamt attraktiver für die Fahrgäste wird. Ich begrüße es ausdrücklich, dass auch für die Verbindung zum HP8 noch eine gute Lösung gefunden werden konnte, um die Erreichbarkeit dieser Kulturinstitution weiterhin zu sichern. Bei den Bussen sind wir also gut auf Kurs. Als nächstes müssen wir bei Beschleunigung und Zuverlässigkeit dranbleiben. Deswegen müssen wir Störstellen auch im Tramnetz beseitigen, also Engpässe, ungünstige Ampelschaltungen oder bauliche Hindernisse. Das Mobilitätsreferat ist da schon dran.“