Bau-Booster für die Freiwillige Feuerwehr München: Die Stadt finanziert die Sanierung, Erweiterung und den Neubau von Gerätehäusern mit einem eigenen Bauprogramm. In den kommenden Jahren sollen sechs Standorte auf den neuesten Stand gebracht werden. Die Fraktion Die Grünen/Rosa Liste/Volt unterstützt diese wichtige Investition in die Sicherheit der Münchner*innen.
Die Freiwillige Feuerwehr unterstützt die Berufsfeuerwehr auf vielfältige Weise. Sie ist an 21 Standorten in der Stadt präsent. Zum Beispiel besetzen Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Wachen, wenn hauptamtliche Einheiten anderweitig gebunden sind. Die Freiwilligen Einsatzkräfte sind also ein elementarer Bestandteil für den Brandschutz in München.
Viele ihrer Gerätehäuser sind aber in die Jahre gekommen, es fehlt an Platz für Geräte oder um Schulungen durchzuführen. Vielerorts kann die Einsatzkleidung nicht separat gelagert werden. Dazu kommt, dass die Zahl der Freiwilligen in den kommenden 15 Jahren voraussichtlich von derzeit 1300 auf 2000 aktive Mitglieder anwachsen wird und die Freiwillige Feuerwehr immer mehr Zusatzaufgaben übernimmt. All dem sind die Gerätehäuser in ihrem derzeitigen Zustand nicht mehr gewachsen.
Deswegen wird die Vollversammlung des Stadtrats an diesem Mittwoch ein eigenes Bauprogramm auf den Weg bringen. Dieses ist für die kommenden fünf Jahre mit 60 Millionen Euro ausgestattet, weitere 60 Millionen folgen daran anschließend. Es wurde bereits untersucht, welche Standorte am dringendsten einer Sanierung bedürfen. Die fünf Gerätehäuser mit der höchsten Priorität sollen sofort angegangen werden: im Einzelnen Allach, Aubing, Forstenried, Michaeliburg und Trudering. Darüber hinaus soll ein Dienstleistungszentrum München Ost in Waldperlach geschaffen werden.
Christian Smolka, kreisverwaltungspolitischer Sprecher der Fraktion Die Grünen/Rosa Liste/Volt: „Wir Grüne setzen uns seit Jahren dafür ein, dass der Zivilschutz ausgebaut wird. Wir brauchen die Freiwillige Feuerwehr für den Schutz der Münchner Bevölkerung. Deswegen müssen wir sie fit für die Zukunft machen. In den vergangenen Monaten standen wir als Fraktion, aber auch grüne Landtagsabgeordnete und unser Bürgermeister Dominik Krause intensiv mit Wachen der Freiwilligen Feuerwehr in Kontakt. Wir waren selbst vor Ort und haben gesehen, wie notwendig es ist, die Gerätehäuser nun zügig zu sanieren. Das Bau-, Kommunal- und Kreisverwaltungsreferat haben viel Arbeit investiert, um die Bauprojekte auszuarbeiten und zu priorisieren. Es ist gut, dass der Stadtrat nun den Startschuss gibt.“