Förderung des mehrgeschossigen Holzbaus in München (2) –Bildungseinrichtungen in Holzbauweise

A N T R A G

Förderung des mehrgeschossigen Holzbaus in München (2) –Bildungseinrichtungen in Holzbauweise

Die Stadtverwaltung setzt sich dafür ein, dass in den nächsten Jahren verstärkt Bildungseinrichtungen in Holzbauweise errichtet werden, bevorzugt in Modulbauweise. Dabei sollen neben den kurzfristigen Investitionskosten auch wichtige soziale und bildungspolitische Kriterien in den Entscheidungsprozess einfließen.

Begründung:

Der Stadtrat hat in der Vollversammlung am 5.6.2013 auf Antrag der Referentin für Stadtplanung und Bauordnung im Rahmen der Fortschreibung zur Perspektive München den Prüfungsauftrag „München wird international führende Holzbaustadt“ an das Planungsreferat beschlossen, um nachhaltiges und CO2-senkendes Bauen zu fördern.

Dieser Beschluss wird aus Sicht der GRÜNEN Fraktion begrüßt, muss aber noch mit Leben gefüllt werden. Eine Möglichkeit ist die Realisierung von Bildungseinrichtungen in Holzbauweise. In diesem Fall profitiert die LH München nicht nur durch die ökologischen Vorteile der Holzbauweise (Nachhaltigkeit und CO2-Senke). Wie neuere Bildungsein-richtungen in Holzbauweise, z. B. in der Alpenrepublik Österreich zeigen, lassen sich aus bildungspolitischer Sicht folgende Vorteile in diesen Einrichtungen beobachten bzw. nachweisen – Konzentrationssteigerungen, reduziertes Konfliktpotential und z. T. deutlich geringere Sachbeschädigungen. Letzteres führt zwangsläufig zu geringeren Unterhalts- und Sanierungskosten, also zu mittel- und langfristigen betriebswirtschaftlichen Vorteilen. Ein wichtiger Aspekt in der langfristigen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, wie die etwa 40 Teilnehmer der letzten Exkursion des „Netzwerk Holzbau München“ im salzburgischen Kuchl am 7. Juni erfahren durften.

 

 

Fraktion Die Grünen-rosa liste

Initiative:

Herbert Danner

Sabine Krieger

Mitglieder des Stadtrates