Pressemitteilung | 27.03.2023

Bessere Nutzung der Jugendspieleinrichtungen am Abend möglich machen: Städtische Skateparks, Streetballplätze, Bolzplätze und Parkouranlagen sollen auf Abruf beleuchtet werden

Besonders seit der Pandemie hat die Bedeutung von Sport für viele junge Menschen zugenommen. Doch die Voraussetzungen sind aufgrund der eingeschränkten Beleuchtungszeiten in den dunklen Monaten noch nicht ideal, um sein Training in den stressigen Schul- oder Unialltag zu integrieren. Outdoor-Sportanlagen sind insbesondere abends ein beliebter Treffpunkt für alle Sportbegeisterten. In den Herbst/Frühlings- und Wintermonaten fehlt es jedoch an der nötigen Beleuchtung, um Sport zu treiben. Der Bauausschuss möchte das nun ändern und 21 geeignete Jugendsportanlagen sukzessive bis zum Jahr 2029 mit Beleuchtung auszurüsten, um in den Abendstunden bis 22 Uhr die Anlagen zu beleuchten.

Am 28.März soll daher geprüft werden, inwieweit das Baureferat über die personellen und finanziellen Ressourcen verfügt, um die weiteren Anlagen bis zum Jahr 2029 mit der entsprechenden Beleuchtung auszustatten. Zudem soll bei allen neuen Anlagen, Sanierungen und Aufwertungen von Jugendsportstätten standardmäßig geprüft werden, ob eine Beleuchtung installiert werden kann.

Im Herbst 2018 gab es bereits ein sehr erfolgreiches Pilotprojekt auf dem Skatepark „Im Gefilde“. Bei der Evaluation des Projekts wurde deutlich, dass sowohl die Jugendlichen als auch die Anwohner*innen das Projekt begrüßt haben. Positiv beurteilt wurde zum einen das gestiegene Sicherheitsgefühl, zum anderen aber auch die Möglichkeit die Sportanlage länger nutzen zu können.

Stadtrat Florian Schönemann:
„Durch die Beleuchtung in den Abendstunden verlängern wir den Sommer für Jugendliche um ein paar Monate und geben ihnen damit mehr öffentlich zugängliche Räume, um sportlich aktiv zu werden. Da die Beleuchtung der Jugendsportanlagen nur bis 22 Uhr angefordert werden kann und zusätzlich mit warm und zielgerichteten LED ausgerüstet wird, berücksichtigen wir natürlich auch ökologische Aspekte, wie den Insektenschutz und Augenmaß beim Energieverbrauch. Wir handeln nach dem Motto: So viel Licht wie nötig, so wenig wie möglich.“