Pressemitteilung | 21.12.2025

Augustenstraße: Umbau startet im März 2026

Bänke zum Ausruhen, Bäume für Schatten, breite Gehwege für Eltern und ihre Kinder und endlich mehr Verkehrssicherheit: Dass die Augustenstraße umgestaltet wird, steht schon länger fest, nun steht auch der Zeitplan.

Im Februar 2025 hat der Stadtrat das Konzept final genehmigt. Das Baureferat hat im Herbst bereits zwei Bäume gepflanzt, am 9. März 2026 geht es dann richtig los: Zwischen Gabelsbergerstraße und Theresienstraße bekommt die Augustenstraße endlich mehr Platz für Fußgänger*innen, der Verkehr wird beruhigt und die Aufenthaltsqualität durch sechs weitere Bäume erhöht. Hier entsteht das „Herzstück“ der neuen Augustenstraße: der verkehrsberuhigte Geschäftsbereich mit Tempo 20. Wo dieser beginnt, wird Passant*innen und Autofahrenden sofort ins Auge springen, denn an der Ecke zur Gabelsbergerstraße wird ein Baum auf einer Mittelinsel gepflanzt. Neben mehr Grün wird es hier Sitzmöbel geben, auf denen Senior*innen sich kurz ausruhen oder Eltern mit ihren Kindern ein Eis essen können. Die Gastronomie kann sich über mehr Platz für Freischankflächen freuen.

Die schmalen Radwege werden zurückgebaut und den Gehsteigen zugeschlagen. Die Radfahrer*innen werden künftig auf der Straße unterwegs sein. Auch die Anmutung der Fahrbahn wird sich verändern. Sie wird sechs Meter breit sein, allerdings optisch verengt. Auf beiden Seiten wird es deswegen überfahrbare Großsteinzeilen geben. Die gesamte Planung wurde im Vorfeld mit dem Bezirksausschuss und auch der Feuerwehr abgestimmt.

Gearbeitet wird in fünf Teilabschnitten. Das Baureferat wird im März auf der Westseite zwischen Steinheil- und Theresienstraße starten, danach folgt die westliche Seite zwischen Gabelsberger- und Steinheilstraße. Im Anschluss wird die Baustelle im selben Abschnitt auf die Ostseite verlegt. Im Herbst 2026 wird das Baureferat dann auf der Ostseite zwischen Steinheil und Theresienstraße bauen. Gegen Ende des kommenden Jahres wird dann voraussichtlich die neue Fahrbahn zwischen Gabelsberger- und Theresienstraße asphaltiert.

Mona Fuchs, Fraktionsvorsitzende Die Grünen/Rosa Liste/Volt: „In der Augustenstraße ist immer viel los, es gibt kleine Geschäfte, viele Passant*innen, aber kaum Platz, um mal stehen zu bleiben, zu ratschen, sich hinzusetzen. Gerade das haben sich Familien im Viertel seit Langem gewünscht. Durch die Umgestaltung schaffen wir genau das: ein neues Quartierszentrum mit Schatten spendenden Bäumen, Freischankflächen, Bänken. Der Umbau hatte wenige, aber laute Gegenstimmen. Ich bin mir sicher: Wenn der Umbau fertig ist, wird sich schnell zeigen, dass die neue Augustenstraße ein Gewinn für alle ist.“

Svenja Jarchow-Pongratz, Vorsitzende des Bezirksausschusses Maxvorstadt: „Seit 2008 arbeiten wir im Bezirksausschuss an diesem Thema, wir waren mit vielen Menschen und Interessensgruppen im Gespräch, haben Anregungen aufgenommen. Es ist schön, dass wir bald auf der Straße sehen können, wofür wir so lange und intensiv gearbeitet haben. Nach dem Umbau wird es in der Augustenstraße endlich mehr Verkehrssicherheit geben. Das ist vor allem für Senior*innen und Kinder wichtig. Künftig wird es deutlich angenehmer und übersichtlicher sein, die Straße zu queren, das ist gut.“

Visualisierung des Umbaus: © Baureferat LHM/ formstadt architekten