Antrag | 24.09.2026

Stadtinterne Synergien nutzen: Städtisches Rechenzentrum auslasten

Antrag

Das IT-Referat wird gebeten, gemeinsam mit der Stadtkämmerei und den Betreuungsreferaten der städtischen Beteiligungsunternehmen

1) eine Übersicht über die derzeit von städtischen Beteiligungsunternehmen genutzten Rechenzentren/Rechnerräume und die damit verbundenen Kosten zu erstellen,
2) eine Evaluation der möglichen Kosteneinsparungen bei allen Beteiligten durch eine Verlagerung in das Rechenzentrum von it@M vorzunehmen,
3) zu prüfen, unter welchen Voraussetzungen jeweils eine Migration in das Rechenzentrum von it@M rechtlich und technisch möglich wäre,
4) die Migration unter den oben erwähnten Voraussetzungen entsprechend zu planen, sofern sich dadurch wirtschaftliche Vorteile für die LHM ergeben, und
5) sicherzustellen, dass vor der Anmietung oder Errichtung zusätzlicher Rechenzentrums-Kapazitäten auf Seiten der Beteiligungsunternehmen zunächst die Option der Nutzung des it@M-Rechenzentrums geprüft und wirtschaftlich bewertet wird.

Begründung

Das städtische Rechenzentrum in Moosach hat im vergangenen Jahr sein zehnjähriges Betriebsjubiläum gefeiert. Es ist das Rückgrat der digitalen Souveränität der Landeshauptstadt München: Die Daten der Münchner Bürger*innen und der Stadt werden hier unter höchsten Datenschutz- und Sicherheitsstandards verarbeitet und verbleiben in städtischer Hand. Das vom städtischen IT-Dienstleister it@M betriebene Rechenzentrum war immer schon als umfassendes kommunales
Rechenzentrum für die Bedarfe der Stadt München konzipiert und wurde entsprechend auch dimensioniert.
Derzeit wird das Rechenzentrum allerdings nur für die Bedarfe von it@M und zusätzlich von den Stadtwerken München genutzt. Andere Eigenbetriebe und städtische Beteiligungsunternehmen nutzen stattdessen eigene oder angemietete Rechenzentren. Die Auslastung des Rechenzentrums von it@M ist daher derzeit zu gering, um einen wirtschaftlichen Betrieb zu ermöglichen. Im Falle einer besseren
Auslastung könnten sowohl zusätzliche Einnahmen als auch Kostenreduktionen in Form von Preissenkungen an die LHM zurückgegeben werden. Die Mitnutzung des Rechenzentrums durch andere Eigenbetriebe und städtische Beteiligungsunternehmen könnte Schätzungen von it@M zufolge den städtischen Haushalt um ca. vier bis fünf Millionen Euro entlasten.

Fraktion
Die Grünen – Rosa Liste
SPD-FraktionFDP FREIE WÄHLER Fraktion
Initiative:
Judith Greif
Lorenz Stradtner
David Süß
Clara Nitsche
Beppo Brem
Dr. Renate Unterberg
Mitglieder des Stadtrates
Lars Mentrup
Felix Lang
Monika Schmid-Balzert
Roland Hefter
Nadine Liebchen
Arda Celik

Mitglieder des Stadtrates
Prof. Dr. Jörg Hoffmann






Mitglied des Stadtrats