Antrag | 11.03.2020

Müll vermeiden – Wertstoffe nutzen VI – Endlich Transparenz in die Entsorgung und Wiederverwendung der Münchner Kunststoffabfälle bringen

Antrag

Die Landeshauptstadt München wird gebeten zu prüfen, ob sichergestellt ist bzw. wie sichergestellt werden kann, dass Münchner Kunststoffabfall, der an den Wertstoffinseln gesammelt wird, nicht über das Ausland ins Meer gelangt oder dort auf Müllhalden endgelagert oder illegal verbrannt wird. Die LH München zeigt auf, was mit dem Münchner gesammelten Kunststoffabfällen passiert. Sie nimmt dazu auch mit den zuständigen Gremien des Freistaats Bayern Kontakt auf.

Begründung:

Immer wieder wird in den Medien berichtet, dass in Deutschland und ggf. auch in München gesammelter Kunststoff nicht dem Recycling zugeführt, sondern auf problematische und umweltschädliche Weise entsorgt wird. Die LH München hat wenig Einfluss auf die Firmen Remondis und Wittmann, die die Münchner Wertstoffinseln betreuen. Diese Firmen müssen aber dem Freistaat Auskunft über ihre Geschäfte erteilen. Eine Zusammenarbeit von Stadt und Freistaat ist hier deshalb unabdingbar.

Wir bitten, wie in der Geschäftsordnung des Stadtrates vorgesehen, um eine fristgemäße Beantwortung unseres Antrags.

Fraktion Die Grünen – Rosa Liste

Initiative:
Anna Hanusch
Sabine Krieger

Mitglieder des Stadtrates