Lebensraum Schule: Mensa wird zum „Wohnzimmer“

P R E S S E M I T T E I L U N G

Immer mehr Kinder verbringen immer mehr Zeit in der Schule. Doch sind die Schulen darauf auch eingerichtet? Räume an den Schulen sind knapp – und Räume, in denen man sich wohl fühlen kann, gibt es so gut wie gar nicht. Stadträtin Sabine Krieger fordert daher, die Mensen in allen Münchner Schulen in Orte mit hoher Aufenthaltsqualität umzuwandeln. Ziel ihres Antrags ist es, in jeder Schule einen Raum zu gestalten, der gleichzeitig Arbeitsplatz, Treffpunkt, sozialer Mittelpunkt und Essensraum sein kann.
Sabine Krieger: „Angesichts der Raumknappheit an den Schulen ist es eine Verschwendung, einen so großen Raum wie die Mensa nicht vielfältig zu nutzen. Gegenwärtig sind die Mensen meist sterile und ungemütliche Räume, die nur der Versorgung mit Essen oder manchmal auch als Veranstaltungsraum dienen. Doch der Bedarf für Räume mit hoher Aufenthaltsqualität steigt mit der Zeit, die die Kinder und Jugendlichen dort jeden Tag verbringen. Beispiele für eine kreative Nutzung der Mensa gibt es am Elsa-Brändström-Gymnasium und am Effner-Gymnasium in Dachau, wo die Mensen zu Campus-Cafés mit Wohnambiente umgewandelt wurden. Abgegrenzte Aufenthaltsbereiche und ein Free-Flow-Buffet erlauben eine vielseitige Nutzung des Raumes. Die SchülerInnen fühlen sich wohl. Das kommt auch der Esskultur und der Sozialkompetenz zugute.“