Aufnahme vom Gasteig München

Pressemitteilung | 04.12.2025

FatCat-Kreativen neue Heimat geben: im Strafjustizzentrum oder Studiobau

Die Sanierung des Gasteigs ist einen großen Schritt vorangekommen – nun braucht es für die Kreativen und Kunstschaffenden, die im FatCat bezahlbare Räume gefunden hatten, eine neue Bleibe. Die Fraktion Die Grünen/Rosa Liste/Volt drückt dabei aufs Tempo.

Es ist ein Durchbruch für Münchens größtes öffentliches Kulturzentrum: Der städtischen Tochtergesellschaft MRG ist es gelungen, interessierte Generalunternehmer für den notwendigen Umbau des Gasteigs zu gewinnen. Nun stehen konkrete Verhandlungen und, hoffentlich, ein baldiger Vertragsabschluss an. Dann können in den kommenden Monaten bereits die Schadstoffsanierungen vorbereitet und angegangen werden.

Derzeit haben in der dortigen Zwischennutzung FatCat Künstler*innen und Kulturschaffende bezahlbare Büros und Ateliers gefunden. Mit dem Start der Sanierung laufen – so wie es immer geplant war – die Verträge aus. Das FatCat wird im zweiten Halbjahr 2026 schließen.

Münchens Kreativszene braucht dauerhaft bezahlbare Räume. Deswegen fordert die Fraktion Die Grünen/Rosa Liste/Volt die Verwaltung auf, für die Nutzenden im FatCat schon jetzt nach Alternativen zu suchen. Gerade erst konnte nach intensiven Bemühungen der Fraktion das Kunstlabor 2 an der Dachauer Straße für weitere siebeneinhalb Jahre gesichert werden. Eine Möglichkeit wäre, im bestehenden Gebäude weitere Flächen zu erschließen. Alternativ muss geprüft werden, ob perspektivisch im Strafjustizzentrum oder im Studiobau des Bayerischen Rundfunks Ateliers und Kreativbüros untergebracht werden können.

David Süß, kulturpolitischer Sprecher Die Grünen/Rosa Liste/Volt: „Die Sanierung des Gasteigs geht endlich voran! Das sind gute Nachrichten für Münchens Kultur. Gleichzeitig dürfen wir unsere junge Kreativ- und Kunstszene nicht vergessen: Das FatCat hat gezeigt, dass wir für sie dauerhaft bezahlbare Räume brauchen. In München ist das schwierig. Deswegen müssen wir uns besonders ins Zeug legen und aktiv suchen. Sowohl der Studiobau als auch das Strafjustizzentrum werden beide in absehbarer Zeit zumindest kurzzeitig leer stehen. Diese Chance sollten wir nutzen!“