Pressemitteilung | 04.02.2026

Digitaler Turbo für die Verwaltung: So kann München sparen

München ist Vorreiterin bei der Digitalisierung. Und das spart Geld und Zeit. Die Vollversammlung des Stadtrats hat am Mittwoch beschlossen, die Einsparpotentiale für jedes Digitalisierungsprojekt in einem neuen Verfahren zu berechnen.

Bereits zum dritten Mal in Folge führt München den Smart City Index unter den deutschen Städten an.[1] München sieht Digitalisierung seit Jahren als Chance, Prozesse zu verschlanken und Ressourcen effizient zu nutzen. Deshalb soll das IT-Referat gemeinsam mit der Stadtkämmerei und dem Personal- und Organisationsreferat ein neues Verfahren einführen.

Auf Initiative der Fraktion Die Grünen/Rosa Liste/Volt hatte sich der gesamte Stadtrat dafür eingesetzt. InZukunft soll bei jedem Digitalisierungsprojekt geprüft werden, wie hoch der Aufwand ist und welche Einsparungen es kurz-, mittel- und langfristig bringt. Die Vorteile sollen messbar gemacht werden, zum Beispiel in Euro oder eingesparter Arbeitszeit. Freiwerdende finanzielle und personelle Ressourcen sollen dann dem städtischen Haushalt zugutekommen.

Judith Greif, digitalpolitische Sprecher Die Grünen/Rosa-Liste/Volt: „Digitale Lösungen machen unsere Verwaltung schneller und effizienter. Gleichzeitig sparen wir Kosten und entlasten den Haushalt. Wir zeigen, dass eine moderne Verwaltung richtig viel Geld sparen kann.“


[1] https://muenchen.digital/meldungen/2025/smartcity-bitkom-muenchen-platz1-2025.html